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Zeitfresser beim Scientific Writing

Rückt die Deadline Ihres Kongress-Abstracts näher? Sitzt Ihnen Ihr Chef im Nacken, weil das Paper noch in diesem Jahr eingereicht werden muss? Geht Ihnen Ihre Promotionsarbeit auf die Nerven und Sie möchten nur noch eines – endlich abgeben?

Die Wissenschaft ist eine unter Zeitdruck operierende Industrie. Niemand, kein Professor, Postdoc oder Doktorand kann es sich leisten, Zeit zu verlieren bei seinem Abstract, seinem Paper, Forschungsantrag oder bei seiner Doktorarbeit. Grund genug, Zeitfresser zu vermeiden. Hier eine Auswahl:

Smartphones und E-Mails: Zeitfresser beim Scientific Writing

Beim wissenschaftlichen Schreiben gibt es viele Störfaktoren: Zeitfresser.

Zeitfresser beim Scientific Writing

Wissenschaftliche Gedanken zu Papier zu bringen ist schwer, manchmal sehr schwer – egal, ob beim Schreiben eines Papers oder der Doktorarbeit. Oft muss man seine Gehirnwindungen gehörig verbiegen, um einen komplexen Sachverhalt einfach und verständlich auszudrücken.

Jeder Störung unterbricht den Gedankengang, vor allem wenn man Anrufe oder Mails als willkommene Ablenkung annimmt oder beantwortet. Also Handy ausschalten, E-Mailprogramm schließen – auch wenn es weh tut. Die Doktorarbeit wird so definitiv schneller fertig.

Kollegen – willkommene Ablenkung beim Scientific Writing?

Mit „Kannst Du mal eben…?“ beginnt meist eine gut halbstündige Unterbrechung. Ein „Do not disturb“ Schild an der Tür kann helfen – oder einfach zuhause arbeiten (siehe Haustiere).

Ko-Autoren – wie man die Zusammenarbeit beim gemeinsamen Paper organisiert

Das Paper ist fertig und Sie warten nur noch auf das Feedback eines Ko-Autoren? Und Sie warten und warten? Die Zusammenarbeit sollte bei Projektbeginn organisiert, die Deadline festgelegt und die Kommunikation geregelt werden. Dann klappt das meistens besser. Und: Anrufen statt mailen – im persönlichen Gespräch kann man besser herauskriegen, wo es hakt.

Chef – kleine Änderungswünsche, große Wirkung

Vermeintlich kleine Änderungswünsche im Manuskript entpuppen sich oft als extrem arbeitsintensiv. Die Conclusion im Abstract soll etwas „gepimpt“ werden – schon ist der Word-Count überstiegen. Eine neue Abbildung ins Paper? Die Figure Legends müssen angepasst werden. Eine zusätzliche Spalte für die Tabelle des Forschungsantrags? Passt nicht mehr auf eine DIN A 4 Seite. Es gibt nicht viel, was man gegen den Zeitfresser Chef unternehmen kann. Gut zureden. Vielleicht hat er aber auch Recht.

Haustiere und das Scientific Writing

Wenn die Katze schreit oder der Hund bellt, gibt es ebenfalls nicht viel, was man tun kann. Gut zureden. Tiere haben immer Recht. Also: Katze füttern oder mit dem Hund Gassi gehen.

Software: Probleme in der Schlussphase des Papers

Wenn kurz vor der Submission die Referenzen im Paper  umformatiert werden müssen, aber die Zitiersoftware das Literaturverzeichnis einfach nicht richtig gestalten will, ist das zeitraubend und nervtötend. Kann man vermeiden, indem man sich rechtzeitig mit seiner Software beschäftigt.

Hardware: Horrortrip bei der Doktorarbeit

Horror bei der Doktorarbeit: Word zerschossen oder Blue-Screen – ohne regelmäßige Datensicherung auf einem externen Speichermedium kostet das richtig viel Zeit.

Hypoxie stört das Scientific Writing

Die Konzentration lässt nach, der Blutdruck steigt und jeder Satz dauert plötzlich doppelt so lang – lüften (oder: nächster Punkt)!

Sport, Freunde, Freizeit

sind keine Zeitfresser, sondern wichtig für die Balance.

Alkohol

Hard drinking & hard working? Mit einem Promill  kann man vielleicht noch sein DNA-Gel beladen – aber ein Paper schreiben?

Ok, alles richtig gemacht und Zeitfresser eliminiert? Aber welcher Aufwand bleibt, wie viel Zeit braucht man für ein Paper? Hier ein Blogbeitrag zu diesem Thema: Wie lange dauert es, ein Paper zu schreiben und zu publizieren?

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Dr. rer. nat. Stefan Lang
Scientific-Medical Writer

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Tel.: +49 (0) 9131 6103 623
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