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Abbildungen: Box-Whisker, Scatter und Stacked

Balken- und Liniendiagramme hatte ich in einem der letzten Beiträge behandelt – was ist sonst noch so im Abbildungsangebot? Box and Whisker Plots, Scatterplots, Stacked Bar Graphs.

Abbildung im wissenschaftlichen Fachartikel: Box and Whisker

Wer medizinische Daten publiziert, verwendet häufig einen Box and Whisker Plot.Der “Box and Whisker Plot” (oder “Box Plot”): Ihn brauchen wir in einem wissenschaftlichen Fachartikel, wenn wir bei numerischen Daten auf einen Blick Lage und Streuung darstellen möchten (meist wenn in der Medizin ein Artikel mit deskriptiver Statistik publiziert wird).

Er enthält daher innerhalb der Box die Darstellung des Medians (in seltenen Fällen auch der Mittelwert), die Begrenzungen der Box sind das obere und untere Quartil (Datenverteilung) und die Enden der Antennen (Whisker) sind die Minimal- und Maximal-Extremwerte. In der Abbildung eines wissenschaftlichen Artikels können die ‚Box and Whisker Plot‘-Boxen liegen oder stehen.

Abbildung im wissenschaftlichen Fachartikel: Scatterplot

Beim Streudiagramm eines wissenschaftlichen Fachartikels haben wir zwei statistische Merkmale wie etwa das monatliche Einkommen und den Gesundheitsstatus (erhoben etwa mittels eines „Healh-Index“). Beide Merkmale bilden ein Paar, das nun in einem Koordinatensystem eingetragen wird. Was man nun in der Abbildung auf einen Blick sieht, sind Korrelationen: Keine Korrelation, positive oder negative Korrelation, starke oder schwache Korrelation. Zusätzlich kann eine Trendlinie gezogen werden. Jedoch muss die Korrelation natürlich nicht immer linear sein. Sie könnte auch z. B U-förmig sein (kurvilinear).

In einem Artikel aus der Medizin wird die Streuung von Daten oft in einem Scatter-Plot gezeigt.

Starke, schwache und keine Korrelation.

Abbildung in einem wissenschaftlichen Fachartikel: Stacked Bar Graph

Er besteht aus größeren Einheiten (Balken), die jeweils in kleinere Kategorien aufgeteilt sind. Die Balken zeigen also eine Gesamtheit und welchen Anteil (in absoluten Werten oder prozentual) die einzelne Kategorie an der Gesamtheit hat. Jeder einzelne Balken entspricht gewissermaßen einem mehrteiligen Balkendiagramm, wobei die Balken also nicht nebeneinander stehen, sondern übereinander gestapelt wurden. So kann man in der Abbildung mehrere Vergleiche auf einmal darstellen. Wenn es zu viele Kategorien sind, wird es aber leicht unübersichtlich.

In einem Artikel aus der Medizin wird oft ein Stacked Bar Graph verwendet.

Tipps: Abbildungen in einem wissenschaftlichen Fachartikel oder auf einem Poster

Box-Plot-Diagramm, Streudiagramm, vertikales Säulendiagramm, Liniendiagramm und Balkendiagramm – das sind die häufigsten Diagramm-Typen in Research Papern, Reviews, Case Reports und Doktor- oder Bachelorarbeiten. In diesen Textsorten gitb es freilich keinen Grund, nicht einmal auch auf andere Darstellungsarten ggf. zurückzugreifen.

Das Paper-Protokoll hilft beim Schreiben und Publizieren verschiedener Rextsorten.

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Tipp: Beim Schreiben dieser Textsorten hilft das Paper-Protokoll – Schreibanleitung für biomedizinische Originalartikel.

Bei einem Paper kann man also auch mal kompliziertere Abbildungen zeigen. Nicht so jedoch bei einem wissenschaftlichen Poster oder bei einer wissenschaftlichen Präsentation. Dort sollte man nur eben diese Diagramme benutzen: Box-Plot-Diagramm, Streudiagramm, vertikales Säulendiagramm, Liniendiagramm und Balkendiagramm.

Ratgeber für wissenschaftliche Poster

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Warum? Auf einem Poster oder in einem Vortrag muss der Leser oder Zuhörer die Aussage einer wissenschaftlichen Aussage sofort erfassen können. Und das gelingt ihm nur, wenn ihm die Darstellungsart vertraut ist.

Tipp: Beim Erstellen eines wissenschaftlichen Posters hilft der neue Ratgeber: Wissenschaftliche Poster – Vom Kongressabstract bis zur Postersession.

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