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Pre-Submission Inquiry: erstmal fragen, was geht

Das richtige Zieljournal für sein Paper zu finden, ist nicht leicht – angesichts der Myriaden von Fachjournalen, die es auf dem Life-Science-Sektor gibt. Hat man denn eines gefunden, sollte man sich auch sicher sein, dass es wirklich für das Thema des Papers geeignet ist. Ist man es nicht, kann man sich vor der eigentlichen Submission direkt mit dem Journal in Verbindung setzen – mit einer Vorab-Anfrage, einer Pre-Submission Inquiry.

Mit einer Vorab-Anfrage an ein Fachjournal kann man Zeit sparen.Nachdem man ein Paper bei einem Fachjournal eingereicht hat, vergeht erstmal Zeit – bis die Antwort kommt, ob das Paper in den Begutachtungsprozess einsteigt oder direkt abgelehnt wird, weil es nicht zum Journal passt. Diese Zeit kann man sich sparen, indem man vor der Submission beim Journal anfragt, ob es überhaupt am Thema des Papers interessiert ist. Bekommt man eine positive Antwort, kann man zwar noch lange nicht sicher sein, dass das Paper später auch akzeptiert und publiziert wird. Aber dennoch kann man dem Begutachtungsprozess deutlich entspannter entgegensehen.

Was gehört zur Pre-Submission Inquiry?

Sag „Hallo“ zum Journal

Wenn möglich sollte man in seiner Anfrage-Mail sein Gegenüber direkt ansprechen – sofern man den Namen des Editor-in-Chief kennt. Aber der lässt sich rauskriegen.

Sag, was Du vom Journal willst

In einem kurzen Absatz sollte man sagen, was man will. Nämlich, dass man wissen möchte, ob das Thema des Papers zum Journal passt bzw. wie das Journal die Chancen für eine Publikation sieht (unbedingt den Namen des Journals ausschreiben! Sonst sieht das aus wie eine Massen-Mail.).

Sag, was Du von Deinem Paper hälst

Klar, man wendet sich an dieses Journal, weil man ja bereits glaubt, dass Paper-Manuskript und Journal zueinander passen. Dies sollte man klar kommunizieren, am besten, indem man seine wichtigsten Forschungsergebnisse kurz nennt und erklärt, wie sie zum „scope“ des Journals passen.

Sag „Tschüss“

Eine höfliche Verabschiedung, das muss sein. Übrigens ist es auch hilfreich, zu vermerken, was man im Anhang alles mitgeschickt hat.

Der Anhang kann folgendes enthalten:

  • Abstract für die geplante Publikation (genügt meist)
  • Manuskript (sofern vorhanden, evtl. weil man das Paper schon einmal bei einem anderen Journal eingereicht hatte)
  • Cover Letter (etwas ausführlicher als der Text der E-mail)

Kurz soll es sein

Es liegt auf der Hand: Eine Vorab-Anfrage darf dem Editor nicht zu viel Zeit rauben. Daher sollte die Mail nicht länger als 5 bis 7 Sätze sein.

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Dr. rer. nat. Stefan Lang
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