Forschen . schreiben . publizieren – Praxisnahe Bücher zum wissenschaftlichen Schreiben

Dr. Stefan Lang

Der Absatz

Wichtig, wichtig, wichtig: der Absatz – entscheidend für das Verständnis eines Originalartikels, eines Reviews, einer Doktorarbeit. Ein Absatz entspricht einem abgeschlossenen Gedankengang. Ist der Gedanke zu Ende gedacht, folgt der nächste Absatz. Aber was ist besonders wichtig, wenn Sie möchten, dass Ihr Leser Ihrem Gedankengang auch folgen kann?

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Hassobjekt ‚Wissenschaftliches Schreiben‘

Eine ungerichtete Suche nach „Wissenschaftliches Schreiben“ bei Twitter. @SteveKanonfreak schreibt: „Ich hasse wissenschaftliches Schreiben. Nichts für mich.“ @monafelicis sagt das gleiche, nur in Großbuchstaben: „Ich HASSE WISSENSCHAFTLICHES SCHREIBEN.“ Oder @Cheshirepunks: „Letztendlich hasse ich wissenschaftliches Schreiben so oder so!“ Was macht die Leute so wütend?

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‚Limitations‘ – optionale Selbstkritik oder wissenschaftliche Notwendigkeit?

Die Autorenhinweise einiger Journals verlangen das ausdrücklich: ein Absatz in der Diskussion zu den Einschränkungen (limitations) einer Studie. Doch auch, wenn es das Journal nicht vorschreibt, sollte man offensiv mit den limitations seiner Studie umgehen. Wie und Warum, erklärt dieser Beitrag.

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Ebenen der Präzision im Research Paper

Wenn man die Anforderungen an den wissenschaftlichen Schreibstil auf ein Wort herunterbrechen wollte, würde einem wahrscheinlich zu allererst „Präzision“ einfallen. Wie erreicht man einen wirklich präzisen Text? Mithilfe der folgenden fünf Fragen.

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Kleine Mängel im Wissenschaftsenglisch: subject–verb-agreement

Man muss nicht immer den großen Bock schießen, um den Leser oder Reviewer seines Research Papers nachhaltig zu verärgern. Auch ein paar kleine Mängel genügen. Denn sind im Manuskript zwar kleine, aber zahlreiche sprachliche Mängel, dann erwartet der Leser auch kleine, aber zahlreiche methodische Mängel.

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Mythen über wissenschaftliche Poster

Manchmal sieht man es auf der Poster-Session eines Kongresses: ein Bereich einer signifikant verminderten Besucherdichte rund um ein Poster-Monster. Ein Poster-Monster ist ein wissenschaftliches Poster, dessen Titel (in fetten Großbuchstaben) den Betrachter erschlägt, dessen übermäßiger Textanteil dem Betrachter ernste Kopfschmerzen bereitet, und dessen Farbwahl eine schlichte Beleidigung fürs Auge ist.

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Between – Unterschiede zwischen mehr als zwei Dingen im Scientific English

Kalt erwischt hat mich eine Teilnehmerin meines letzten Scientific-Writing-Workshops, als sie fragte, ob man ‚between‘ nicht ausschließlich für den Vergleich von zwei (aber nicht mehr) Dingen benutzen dürfte. Ich hatte mich vorher noch nie mit dieser Frage beschäftigt und ‚between‘ auch für Vergleiche von drei oder mehr Versuchsgruppen benutzt. Ein Fehler?

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Verständlichkeitsmodelle – für Ihr wissenschaftliches Paper

Seit Menschen schreiben, beschäftigen sie sich mit der Verständlichkeit. Platon, der alte Grieche setzte Dialoge als Stilmittel ein, um die Verständlichkeit zu erhöhen. Im technischen 20. Jahrhundert versuchte man, die Verständlichkeit durch Lesbarkeits-Scores in den Griff zu kriegen. All das gipfelte schließlich in den verschiedenen Verständlichkeitsmodellen – wichtig für all die, die mit ihrem Paper, Poster oder Review glänzen wollen.

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Die Leserführung auf einem wissenschaftlichen Poster

Klar, in der westlichen Hemisphäre lesen wir von links nach rechts und folgen einem Text von oben nach unten. Das gilt natürlich auch fürs wissenschaftliche Poster. Doch auf einem wissenschaftlichen Poster mit seinen Abbildungen und Texten kann es passieren, dass der Betrachter die Wahl hat: Entweder von links nach rechts oder von oben nach unten …

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Die Sache mit dem Komma im Wissenschaftsenglisch

Wer ein biomedizinisches Paper schreiben und es in einem Fachjournal veröffentlichen möchte, hat auf eine Sache sicherlich keine Lust: Komma-Regeln zu pauken. Muss er oder sie auch nicht, denn die Sache mit dem Komma im Wissenschaftsenglisch ist eigentlich gar nicht so schlimm.

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Dr. rer. nat. Stefan Lang
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